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Neue Studie zeigt: BMW-Fahrer sind die schlechtesten Einparker

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Einparken will gelernt sein. Foto: Adobe / art_zzz
Einparken will gelernt sein. Foto: Adobe / art_zzz

Eine neue Studie von Scrap Car Comparison hat ergeben, dass BMW-Fahrer die schlechtesten Einparker sind. Ausgehend von der Frage, wie viele Autofahrer der Meinung sind, dass sie mehr Übung oder Hilfe beim Einparken benötigen, ergab die Studie, dass 48 % aller Autofahrer beim Einparken ihres Fahrzeugs nicht ganz sicher sind.  

Mit satten 20 % über dem Durchschnitt führen jedoch BMW-Fahrer die Liste der Autofahrer an, die am meisten Übung beim Einparken benötigen. 68 % der BMW-Fahrer sind der Meinung, dass ihre Fähigkeiten verbesserungswürdig sind, und einer von sechs BMW-Eigentümern (16 %) gibt zu, dass sie sich wegen ihrer Einparkfähigkeitenschämen.  

Die Daten deuten auf einen Zusammenhang zwischen schlechten Einparkfähigkeiten und Besitzern deutscher Luxusautomarken hin, denn sowohl Audi als auch Mercedes-Benz folgen auf den Plätzen zwei und drei der schlechtesten Einparker. 

Besitzer der Automarken Honda, Toyota und Kia sind sich ebenfalls unsicher beim Einparken und liegen über dem Durchschnitt.  

Welche Autofahrer sind die schlechtesten Einparker?  

Rang  Automarke  % der Autofahrer, die angaben, dass sie weitere Schulungen/Unterstützung beim Einparken benötigen 
1  BMW  68 % 
2  Audi  64 % 
3  Mercedes 63 % 
4  Honda  63 % 
5  Toyota  51 % 
6  Kia  48 % 
7  Citroën  47 % 
8  Ford  47 % 
9  Hyundai  46 % 
10  Fiat  45 % 

 

Interessanterweise ergab die Studie auch, dass die Besitzer von Elektroautos weniger gut einparken können als andere Autofahrer. 66 % der Besitzer von Elektroautos sindder Meinung, dass sie beim Einparken Hilfe benötigen, gegenüber 49 % der Besitzer von Hybrid- oder Benzinfahrzeugen und nur 39 % der Besitzer von Dieselfahrzeugen.  

Einführung von B-Schildern im Vereinigten Königreich  

Das britische Unternehmen Scrap Car Comparison, das hinter der Studie steht, hat eine neuartige Methode entwickelt, um Autofahrern zu helfen, auf ihre mangelnde Parktechnik hinzuweisen.  

Nach dem Vorbild der „L“-Schilder, die für „Learner” (englisch: Lernende oder Lernender) steht und in Großbritannien für Fahrschüler obligatorisch sind, hat das Unternehmendas „B”-Schild entwickelt („B” steht für „Bad Parker”) – eine Möglichkeit andere Autofahrer auf die eigenen schlechten Parkfähigkeiten hinzuweisen ohne sich dafür schämen zu müssen.  

Angesichts der Tatsache, dass 17 % der Autofahrer angeben, dass sie sich beim Einparken gestresst oder besorgt fühlen, und weitere 30 % zugeben, dass sie mehr Zeit mitder Suche nach einem Parkplatz verbringen, hofft das Unternehmen, dass die neuen B-Schilder dabei helfen, dass Autofahrer selbstbewusster mit ihren Parkfähigkeiten umgehen und sich nicht mehr dafür schämen, sich aber auch zusätzlich beraten lassen, um mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein am Steuer zu gewinnen.  

David Kottaun, Operations Manager bei Scrap Car Comparison, kommentiert: „Egal wo man unterwegs ist oder in welchem Land man Auto fährt, es gibt immer Beispielefür schlechtes Parken. Unsere Studie hat gezeigt, dass das Parken für viele ein großes Problem darstellt.  

„So wie ein L-Schild neuen Autofahrern die Möglichkeit gibt, andere Verkehrsteilnehmer um Geduld zu bitten, werden unsere B-Schilder Fahrern die Möglichkeit geben, die Hände hochzuhalten, da sie wissen ihr Parkverhalten lässt zu wünschen übrig.” 

„Wir hoffen, dass die Schilder auch als Ermutigung für Autofahrer dienen, sich um zusätzliche Einparkhilfen zu bemühen, und so ihr Selbstvertrauen zu stärken, dennschlechte Einparkfährigkeiten sind zwar oftmals nur frustrierend, können aber manchmal auch gefährlich werden. Steht ein Auto beispielsweise zu weit draußen, stellt es ein Hindernis für andere Autofahrer dar. Beim Einparken kommt es oft darauf an, ruhig zu bleiben und sich an das zu erinnern, was man in den Fahrstunden gelernt hat“.    

Um das Interesse an dem neuen B-Schild zu wecken, bietet Scrap Car Comparisson interessierten Autofahrern eine begrenzte Anzahl von B-Aufklebern an, die sie über ein einfaches Formular auf der Website kostenlos anfordern können. Je nach Interesse wird das Unternehmen dann versuchen, die Plaketten im Jahr 2025 auf breiter Basis zur Verfügung zu stellen.

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